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Ayurveda - Prakruti / Biotyp
Unsere Urnatur, die Konstitution
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Wenn wir auf die Welt kommen, besteht bei den meisten Menschen schon ein gewisses Ungleichgewicht: Eines von den drei Doshas oder auch zwei sind besonders stark betont. Diese besondere Betonung wird als unsere Konstitution bezeichnet, sie ist unsere Urnatur, unser Naturell, unser Typus. So gibt es sieben Kombinationsmöglichkeiten: Die reinen Typen Vata, Pitta, Kapha; die dualen Typen Vata-Pitta, Vata-Kapha, Pitta-Kapha und die ausgeglichene Konstitution Tridosha Vata-Pitta-Kapha.
Je nach dem, welchem Konstitutionstyp wir angehören, herrschen in unserem Körper die Eigenschaften der jeweiligen Doshas vor:
- Der bewegliche Vata - Typ Typ kann wegen seines unregelmäßigen Stoffwechsels keine guten Gewebe ausbilden und wirkt oft hager und dürr mit knochigen Gliedmaßen. Als Bewegungsnaturell kann er sich schnell auf neue Situationen einstellen, neigt aber zur Nervosität und zur chaotischen Lebensführung, zu Schmerzen am Bewegungsapparat und ist sehr stressanfällig.
- Der feurige Pitta - Mensch bildet mit seinem starken Stoffwechsel gut Gewebe aus und muss immer aktiv seit. Wenn sein Feuer Überhand gewinnt, neigt er zu Entzündungen und zur Cholerik. Darmentzündungen und Hauterkrankungen sind hier eine typische Erkrankungstendenz. Er kann aber auch andere Menschen gut motivieren und begeistern, dies ist der positive psychologische Ausdruck der Pitta - Konstitution.
- Der Kapha - Mensch, das Ernährungsnaturell, besitzt sehr gut ausgeprägte Gewebe, ein gutes Immunsystem, starken Haarwuchs. Er ist der stärkste Konstitutionstyp, von der Psychologie her duldsam und gutmütig. Da er auch aus winzigsten Nahrungsmengen noch Energie und Körpersubstanz gewinnen kann, hat es den Anschein, dass er schon vom Betrachten der Nahrung zunimmt. Deshalb neigt er zum Übergewicht und zur Trägheit.
Wenn wir unserer Konstitution kennen, kennen wir auch unsere Krankheitsbereitschaft. Im Ayurveda geht es darum, diese Krankheitsbereitschaft durch einen bewußten Lebensstil und eine bewußte Ernährung auszugleichen.
Das heißt, es sollten im Lebensstil und in der Ernährung die Eigenschaften dominieren, die nicht dem Dosha des eigenen Konstitutionstypen entsprechen. So sollte der nervöse und chaotische (Eigenschaft leicht und beweglich) Vatamensch sich eine strikte Zeitplanung setzen, tagsüber immer wieder Verschnaufpausen zur Beruhigung einlegen, und in der Ernährung z.B. Cornflakes und Knäckebrot meiden, dafür schwere, feuchte Nahrungsmittel bevorzugen, z.B. Kartoffeln und Getreide.
Genau diese Maßnahmen und Nahrungsmittel würden aber das schwere Ernährungsnaturell Kapha noch mehr ins Ungleichgewicht bringen, Kapha benötigt viel Bewegung und leichte und trockne Nahrungsmittel wie das erwähnte Knäckebrot und die Cornflakes. Die feurigen Pitta - Menschen wiederum benötigen Nahrungsmittel, die ihre Hitze herunterkühlen: Milch, Butter, Ghee. Sie sollten sich bemühen, ihre Emotionen zu bändigen.
Auch die sechs Geschmacksrichtungen wirken durch ihre Eigenschaften erhöhend oder erniedrigend auf die Doshas. (Tabellen). Alle Dinge auf der Welt zeichnen sich durch ihre individuellen Eigenschaften aus (z. B. Gerüche, Farben, Heilpflanzen, Arzneizubereitungen, Metalle, Edelsteine, Töne, Musik , Emotionen etc.), und so wirken alle diese Dinge auf unsere Doshas und können zur Steuerung unserer Gesundheit benutzt werden: Sie können uns sowohl krank als auch wieder gesund machen. Ganz besonders gilt dies auch für Arzneimittel und die ayurvedischen Behandlungen, die hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Doshas verordnet werden.
Wie Sie Ihre Doshas wieder ins Gleichgewicht bekommen bzw. den positiven Ausdruck Ihres Konstitutionstypus verwirklichen können, erfahren Sie in einer ausführlichen ayurvedischen Diagnose mit Konstitutions- und Ernährungsberatung
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